In seinem kritischen Bericht von der Kapstadter Konferenz (8. – 13. Juni 2014) informiert Dariusz Leszczynski über neue Ergebnisse und Diskussionen in der internationalen Grundlagenforschung.

Die Konferenz wurde seiner Bedeutung angemessen eröffnet – mit einem Vortrag von Dr. Carl F. Blackman, der dieses Jahr den D’Arsonval-Preis erhält, die höchste wissenschaftliche Auszeichnung, die die Bioelectromagnetics Society (BEMS) vergeben kann. Carl ist nicht nur ein Wissenschaftler, der diesen Preis erhält, er ist auch einer der sechs Gründungsmitglieder der BEMS.

Wie erwartet war Carls Vortrag locker und unterhaltend, obwohl es einige nachdenklich stimmende Momente gab, wie z.B. die Erinnerung daran, dass eine U.S. Regierungsbehörde ihm erlaubte, die Wirkungen von EMF zu erforschen, aber die Erforschung der gesundheitlichen Wirkungen ausschloss – also verbot.

Carl sprach hinsichtlich der Forschung mit im Labor gezüchteten Zellen eine interessante Warnung aus. Um zu wachsen, müssen die Zellen in Brutkästen bei konstanter Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Kohlendioxidmenge ge-halten werden. Alle Brutkästen sind mit Elektromotoren ausgestattet, die einen kontinuierlichen Luftausgleich er-möglichen. Von diesen Motoren gehen elektromagnetische Felder (EMF) aus, die von den Wissenschaftlern nicht weiter berücksichtigt werden. Auch darauf wies er hin, dass ähnliche Probleme auftreten können, wenn EMF aus dem Leitungsnetz von Gebäuden unbeachtet bleiben. Solche nicht erkannten EMF könnten Probleme […]   >>>

 

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