Seit Jahren versuchen von staatlichen und industriellen Interessen geleitete Arbeiten, Ergebnisse der REFLEX-Studie, eines der bedeutendsten europäischen Projekte der Grundlagenforschung zur Gentoxizität von Mobilfunkstrahlung, in Zweifel zu ziehen. Bisher vergeblich. Franz Adlkofer, Koordinator der REFLEX-Studie, analysiert aktuell das Studiendesign des jüngsten Versuchs: Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder des Mobilfunks auf menschliche Fibroblasten von Paul G. Layer et al., eine Studie im Auftrag des Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Planung, Durchführung und Auswertung der Studie sind fragwürdig, ihre Kritik an der REFLEX-Forschung ist völlig unbegründet.

Das Forschungsvorhaben … wurde vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) anscheinend bereits 2007 in Auftrag gegeben, aber erst im Juni 2013 abgeschlossen. Schon die Beschreibung des gegenwärtigen Standes der Forschung stützt mit den typischen Merkmalen der Voreingenommenheit den Verdacht, dass von Beginn an das Ziel verfolgt wurde, die REFLEX-Ergebnisse als nicht reproduzierbar und damit als wissenschaftlich wertlos darzustellen … Die Autoren des Forschungsvorhabens sind tatsächlich der Meinung, dass ihre Ergebnisse die der REFLEX-Studie widerlegen. Die Analyse ihres Forschungsvorhabens ergibt jedoch, dass … ihnen die fachlichen Voraussetzungen abgehen, die erforderlich sind, um Forschung nach wissenschaftlichen Kriterien zu betreiben […]  >>>

Ergebnisse der REFLEX-Studie >>>

 

 

 

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