Dariusz Leszczynski berichtet für Pandora – Stiftung für unabhängige Forschung und die Kompetenzinitiative über die BioEM 2017 in Hangzhou, China. Im Vergleich zur BioEM 2016, auf der Ergebnisse und Folgerungen der NTP-Study diskutiert wurden, bot der Kongress keine bahnbrechenden neue Erkenntnisse. “Vorherrschend ist der Eindruck”, so kommentiert Franz Adlkofer den Report, “dass die biologische Forschung seit geraumer Zeit – sei es aus Mangel an Ideen oder an Forschungsmitteln – stagniert. Dafür wurde auf technische Entwicklungen hingewiesen, mit denen in naher Zukunft gerechnet werden kann.”

Inhalte des Berichts:

  • Epigenetik
  • Mobile Gesundheit
  • 5G-Technologie und das Internet der Dinge
  • Biologische Wirkungen von EMF über 6 GHz
  • Probleme bei der Replikation
  • Elektrosensibilität
  • Epidemiologie

(Aus dem Report:)

Die neue, fünfte Generation der drahtlosen Kommunikationstechnologie (5G) und das Internet der Dinge (IdD) werden von der Industrie schnellstens entwickelt. Jedoch wird der Mensch zurzeit allein als Nutzer dieser Technologie und als Faktor berücksichtigt, der die EMF-Strahlung stört (wegen der Absorption von Millimeterwellen). Bisher gibt es kaum eine Überlegung zu den möglichen Gesundheitsrisiken für den Menschen. Berücksichtigt man die enorme Veränderung von der jetzigen Technologie zu 5G, so ist es erstaunlich, dass es kein Forschungsprogramm zur Exposition gegenüber Millimeterwellen gibt – der aktuellen Ergänzung des ‚Strahlungsrepertoires‘ im Bereich drahtloser Kommunikation … >>>

(Aus dem Kommentar von Franz Adlkofer:)

5G-Technologie und das Internet der Dinge (IdD): Die Entwicklung der fünften Generation der drahtlosen Kommunikationstechnologie (5G) und des Internets der Dinge (IdD) (z.B. smart meter, usw.) steht kurz vor der Einführung. Wie schon bei den früheren Mobilfunk-Generationen wird wiederum ohne jegliche Untersuchung davon ausgegangen, dass es keine gesundheitlichen Auswirkungen geben wird … Professor Dariusz Leszczynski äußert sich in seinem Bericht auch zu Themen, die im Verlauf des Kongresses selbst wenig Beachtung gefunden haben, aber nach seiner Überzeugung von besonderer Bedeutung sind. Diese betreffen (1) die falschen Voraussetzungen, unter denen frühere in vitro Laborstudien durchgeführt wurden und (2) die Unterschätzung des Hirntumorrisikos aufgrund des Fehlens zuverlässiger Angaben zur Strahlen-exposition in den bisher durchgeführten Fall-Kontroll-Studien …  >>>

 

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