In ihrem Bericht des Otto Hug Strahleninstituts 25/2015 legen Walter Mämpel, Sebastian Pflugbeil, Robert Schmitz und Inge Schmitz-Feuerhake aktuelle Erkenntnisse über Gesundheitsgefährdungen durch Radioaktivität am Beispiel der Radarsoldaten vor. Sie betonen dabei u.a. auch Bezüge zur jüngeren Mobilfunk-Forschung.

(Aus dem Bericht, S. 9)

Die Exposition durch Radarstrahlen wurde bislang von offizieller Seite und von der Radarkommission nur dann für gesundheitsschädlich gehalten, wenn die Leistungsdichte der Strahlung im Gewebe zu einer messbaren Temperaturerhöhung führt. Inzwischen liegen jedoch zahlreiche Untersuchungen über Effekte durch den Mobilfunk vor, dessen hohe Frequenzen ebenfalls im Mikrowellenbereich liegen. Diese zeigen, dass es bei langanhaltender Exposition auch unterhalb der sogenannten Wärmeschwelle zu irreparablen und krankhaften Störungen wie zum Beispiel zu Unfruchtbarkeit kommen kann.

Kombinationswirkungen zwischen der ionisierenden und der nicht-ionisierenden Strahlung sind ebenfalls als mögliche Ursache der multiplen Krankheitsphänomene anzusehen, die bei den Radarsoldaten und -beschäftigten zu beobachten sind …  >>>

 

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